Kanutour an der Werra

Die alljährliche Kanutour hat uns bereits in bzw. auf manch fernes Gewässer gebracht. Doch auch in Thüringen gibt es einige Flüsse, die Mehrtagesfahrten zulassen. Nachdem wir bereits im Jahr 2014 die Saale ab Orlamünde erkundet hatten, war die Öffnung der Grenzen zwischen den beiden deutschen Staaten vor dreißig Jahren ein zusätzlicher Anlass, um die Werra zu befahren.

Geplant war, südlich von Eisenach in Berka/Werra zu starten und bis nach Eschwege in Hessen zu paddeln. Doch die Trockenheit in Frühjahr und Sommer führten dazu, dass der Wasserstand der Werra keine mehrtägige Kanutour hergab. Der Bootsverleiher hatte kurz vor Tourstart informiert, dass er seinen Betrieb vorübergehend einstellt.

Kurzerhand wurde aus der Kanu- eine Fahrradtour. Die Hoffnung zumindest einige kürzere Abschnitte mit dem Boot bewältigen zu können blieb jedoch. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Der zusätzliche Transport der Räder stellte uns aber zunächst vor eine enorme Herausforderung. Doch gemeinsam haben wir auch diese gemeistert.

Und nun ist sie schon wieder vorbei – unsere Kanutour im Jahr 2019. Dank der Sponanität und Flexiblilität aller Teilnehmer wurde es wohl nicht nur eine der aufwändigsten sondern auch der abwechslungsreichsten Touren der letzten Jahre. Ein wahrer Aktivurlaub.

So starteten wir in Berka mit dem Kanu, um den ersten Abschnitt der Tagesetappe zu bewältigen. Nach rund 13 km stieg in Sallmannshausen der größte Teil der Teilnehmer auf auf das Fahrrad um oder ging zu Fuß weiter nach Hörschel, unserem nächsten Campingplatz. Am Dienstag ging es dann von Hörschel ca. 25 km per Fuß oder Rad nach Probsteizella. Zwischendurch gingen wir Eis essen und nutzten das schön gelegene Freibad in Mihla für eine Badepause. Nach einem Ruhetag konnte dann doch noch ein großer Teil der Teilnehmer mit kurzfristig angemieteten Schlauchbooten die letzten zwei Tagesetappen bis in das schöne Fachwerkstädtchen Eschwege bewältigen. Hier besuchte uns am Freitagabend Neptun mit seinen Häschern und Nixen, um einige Vereinsmitglieder einer zünftigen Taufe zu unterziehen.” (SH)

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