Unterwasser-rugby

Noch ist diese Sportart nicht sehr bekannt. Doch in letzter Zeit erfreute sich diese Sportart zunehmender Beliebtheit.

Unterwasserrugby (UWR) ist ein Leistungssport, der 1964 zum ersten Mal in Deutschland ausgetragen wurde und seit 1972 eine anerkannte Wettkampfsportart ist.
Der Verein spielt seit 1996 in der ersten Bundesliga und qualifizierte sich jährlich zu den DM in UWR. Mehrere Sportlerinnen/Sportler sind regelmäßig in der Nationalmannschaft vertreten.

Größter Erfolg war der WM-Titel der Damen 2003 in Dänemark.

Seit 2010 spielen wir in der 2. Bundesliga.
1978 erfolgte die Einführung des UWR ins Trainingsprogramm unseres Vereins.

Seit 1978 bzw. 1980 werden in dieser Sportart regelmäßig Europa- und Welt-meisterschaften ausgetragen.

Die wichtigsten Regeln des UWR:

Unterwasser-Rugby wird mit ABC-Ausrüstung (Flossen, Maske, Schnorchel) im 3,5 bis 5 Meter tiefen Hallen- oder Freibad gespielt.

Eine Mannschaft besteht aus mindestens 6 und höchstens 11 Spielern, von denen 6 gleichzeitig im bzw. unter Wasser sind.

Der Torhüter spielt in der Regel durch, die anderen Spieler wechseln mit den außerhalb des Beckens wartenden weiteren Spielern der Mannschaft fliegend.

Auf dem Beckenboden befinden sich als Tore zwei Metallkörbe.

Gespielt wird mit einem handballgroßen, salzwassergefüllten Kunststoffball.

Spielzeit ist in der Regel 2 x 15 Minuten.

Das Besondere am UWR ist die außergewöhnliche Dreidimensionalität, aber auch das Wasser als Spielfeld.

Eine Verständigung durch Zuruf ist verständlicherweise kaum möglich, sodass die Anforderungen an das Spielverständnis jedes Einzelnen besonders hoch sind.

Nur in diesem Mannschaftssport findet man diese reizvolle Mischung aus Dynamik und Raffinesse, Kraft und Eleganz, Athletik und Taktik !